Leben als Karmaschule

Man könnte jedes Leben einer Seele mit einem Tag in einer Schule vergleichen, welche die Karmaschule genannt wird. Das Hauptfach, das wir an jedem Schultag durchpauken, heißt Liebe.

Natürlich gibt es auch Nebenfächer, die da heißen Geduld, Mäßigung, Kreativität, Toleranz und anderes. In dieser Schule lernen wir mit immer wieder neuen Interaktionen und Rollenspielen, unser Ego zunehmend unter Kontrolle zu bringen und uns mehr und mehr der Liebe zu öffnen. Die vielen schriftlichen Zwischenprüfungen, die wir dem Lehrer abgeben korrigiert er und streicht die Fehler an – und Fehler sind die Handlungen gegen die Liebe. Anschließend erhalten wir die Chance, diese Aufgaben so lange immer wieder zu lösen, bis wir die Tests fehlerfrei bestehen und niederschreiben können. Es wird nicht geschimpft, weil wir vielleicht viele und gravierende Fehler gemacht haben. Vielmehr werden wir seitens der Lehrer mit Güte und Liebe auf unsere Fehler hingewiesen. Aber es führt kein Weg daran vorbei, zu lernen, keine Fehler mehr zu machen. Und wenn ein Aufgabenkomplex gelernt ist, kommt der nächste dran. Sind wir faul, können wir möglicherweise sogar sitzen bleiben. Vielleicht müssen wir einige Schulklassen wiederholen. Doch niemand wird zurückversetzt. Denn was wir einmal gelernt haben, verlernen wir nicht mehr. Es hängt dabei allein von unserem freien Willen ab, wie schnell wir lernen. Doch alle werden irgendwann ihren Schulabschluss feiern können. Nicht jeder wird ein Abschlusszeugnis mit den besten Noten haben, doch alle haben das zu lernende geschafft.. In weiterführenden Schulen oder Universitäten (des Jenseits) werden wir uns noch weiterhin vervollkommnen. Und irgendwann werden wir Meister in dem, was wir erlernt haben, nämlich Meister der Liebe.
😊
Schönen Abend
Martina 🌈 –

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